Mittwoch, 25. Juli 2012

Ein kleiner Gast

Das ist eine Zwergfledermaus, die an einem Beutel hängt und wartet, dass sie ihre Betriebstemperatur erreicht, um ohne Kältestarre in der Dämmerung wieder losfliegen zu können.

Sie ist vorgestern Nacht in unserem Keller gestrandet, wo sie als undefinierbares Geschöpf auf dem Boden kauerte. Die Fledermaus, die so klein ist, dass sie in eine Streichholzschachtel hineinpassen könnte, bekam nach telefonischer Beratung einer Frau vom Naturschutzbund erstmal ein Tröpchen Wasser von einem Löffelstiel. An dem leckte sie mit ihrer winzigen Zunge und nieste dabei (wohl etwas in die Nase gekriegt).
Dann verbrachte sie den restlichen Tag im zugebundenen Stoffbeutel im Keller.
Auf dem Bild ist sie schon draußen. Etliche Versuche, die Flügel auszufahren und loszuflattern, schlugen fehl. Sie fiel immer wieder auf den Boden und wir hängten sie immer wieder an den Beutel.
Irgendwann war sie agil genug und flatterte davon.
Wir staunten ohne Ende über dieses faszinierende Tier.


Sonntag, 1. Juli 2012

Das ist lange her

Gemessen an der Zeit, die wir zum Leben haben, sind vier Tage schon viel.
Und um diese letzten vier Tage geht es hier auch.



In diesen vier Tagen ist viel Wichitiges und sehr viel Unwichtiges passiert.

       




























Manchmal gibt es dicken Hering am Tiessenkai, den angelt Jens dann, filitiert ihn und
zum ersten Mal haben wir jetzt Rollmops aus den Filets gerollt.
Am Ende baden die Rollmöpse drei Tage in einem Sud und dann können wir sie essen!


















































Das ist der Nord-Ostsee-Kanal.
Ein Traditionssegler verabschiedet sich verspätet von der Kieler Woche, natürlich mit Motor.